Baukredit: Pellet-Heizungen als Alternative zu Öl einplanen

Baufinanzierer, die nicht länger zur Miete wohnen wollen und sich daher für einen Baukredit entschieden haben, können auch bei der Wahl der Heizung Geld sparen. Mit der Verwendung von alternativen Heizungsanlagen und regenerativen Brennstoffen tun sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch noch etwas für ihren Geldbeutel.
Holzpellets-Verbrennungsanlagen sind in der Anfangsphase erst einmal teurer als Öl- oder Gasheizungen. Die Pellet-Heizanlagen kosten im Schnitt rund 15.000 Euro und sind damit rund 4.000 Euro teurer als eine Ölheizung. Langfristig jedoch, nach circa fünf bis sieben Jahren, amortisieren sich diese. Besonders, wenn mal wieder die Ölpreise steigen, können sich die Besitzer von Pellet-Öfen entspannt zurücklehnen. Lieferengpässe sind hier nicht zu befürchten. Das einzige, was der Hausbesitzer bedenken muss ist, dass er beim Hausbau, im Gegensatz zu einer Öl- oder Gasheizung, mehr Platz einplanen muss.
Die Nachfrage nach der alternativen Heizungsanlagen steigt. Noch vor 8 Jahren hatten lediglich 19.000 Deutsche Pellet-Heizungen. Inzwischen ist diese Zahl auf über 140.000 Öfen gestiegen.
Da Pellets aus Restholz, wie Hobelspänen und Sägemehl gepresst werden, sind sie vergleichsweise günstig. Der Preis für Pellets liegt im Schnitt 40 Prozent unter dem von Heizöl und Gas. Dabei sind schon zwei Kilogramm Pellets in der Leistungsfähigkeit mit einem Kubikmeter Erdgas beziehungsweise einem Liter Heizöl vergleichbar.
Zudem können private Nutzer von staatlichen Förderungen profitieren. Die gute Energiebilanz sowie die geringe CO2-Emmission sind sicherlich ein Grund dafür. Schließlich setzt Holz nur soviel Kohlenstoffdioxid bei der Verbrennung frei, wie er im Laufe seines Wachstums gespeichert hat.

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